Betrugsverdacht

Bei der Überprüfung des Betrugsverdachtes geht es grundsätzlich um die Beantwortung von drei Fragen:
  • Können die Schäden mit den Fahrzeugen oder Gegenständen - wie vorgetragen - verursacht worden sein?
  • Passen die geltend gemachten Beschädigungen zu dem vorgetragenen Unfallablauf?
  • Ist der geschilderte Ablauf technisch plausibel?
Bei diesen Unfällen wird das gesamte Spektrum von Straßenverkehrsunfällen sowie die Möglichkeit der Entstehung von Fahrzeugschäden abgedeckt.

Es haben sich folgende Hauptgruppen herausgebildet:
Es wird versucht,

  • tatsächlich an den Fahrzeugen vorhandene Schäden (wie z. B. Vandalismusschäden) durch erfundene Schadenschilderung über die allgemeine Haftpflichtversicherung z. B. eines Bekannten regulieren zu lassen,
  • bei durch einen Unfall entstandenen Beschädigungen das Schadenmaß durch Manipulationen auszuweiten,
  • einen Unfall auszunutzen, um an dem Fahrzeug vorhandene Altschäden als unfallbedingte Schäden auszugeben,
  • abgesprochene Unfälle vorzutäuschen oder zu verursachen
  • unübersichtliche Verkehrssituationen bzw. Örtlichkeiten zum Provozieren eines Verkehrsunfalles auszunutzen.